Neues Jahr – neues Gesicht

Ich bin die Neue: Johanna Pape

Mit Beginn des neuen Jahres beginnt für mich auch ein neuer Lebensabschnitt.
Seit heute unterstütze ich das Team des Landschaftsforums 2,5 Jahre als Auszubildende in der Ostfriesischen Landschaft und darf mich dann ab Sommer 2019 Veranstaltungskauffrau nennen.

„Ostfriesische Landschaft, Pape, guten Tag“
Diese Begrüßung wird sich mein Vater, Uwe Pape, ab heute mit mir teilen müssen.
Ich heiße Johanna, bin 24 Jahre alt und nach vier Jahren Exil in Freiburg zurück in die ostfriesische Heimat gezogen. Endlich wieder „Moin“ sagen zu können ohne schief angeschaut zu werden, habe ich wirklich vermisst. Ich habe in den letzten Jahren viel gelernt. Zwar keinen Beruf und kein Studium, dafür weiß ich nun aber, wo ich sein möchte und was mir wichtig ist. Außerdem habe ich viele tolle Menschen und eine wunderbare Stadt kennengelernt, die ich gerne als meine zweite Heimat bezeichne.
Zurück in Aurich freue ich mich nun auf eine spannende und lehrreiche Zeit bei der Ostfriesischen Landschaft und viele neue Erfahrungen und Gesichter.

Ich wünsche Ihnen ein gutes neues Jahr – und wer weiß, vielleicht sehe ich den einen oder anderen ja bereits in einer der Veranstaltungen im Landschaftsforum oder spätestens zu den Gezeitenkonzerten im Sommer!

Gezeiten-TV | Titelshooting 2017 „Sturm und Klang“

Titelshooting im Watt mit Verena Metzger, Philipp Wollheim und Raphael Paratore für die Gezeitenkonzerte 2017

Ostfriesische Sommer haben so ihre Tücken. Vor allem dann, wenn man für die Gezeitenkonzerte im Watt ein Foto machen möchte. Die Gezeiten haben glücklicherweise mitgespielt, aber es war eiskalt und – wie fast immer an der Küste – stürmisch. Dank der zwei Paar geliehenen Gummistiefel aus dem Alten Kurhaus für Verena Metzger und Raphael Paratore war es zumindest für die beiden erträglicher. Barfuß ins Watt musste Philipp Wollheim. Und dennoch hat es ihnen sichtlich Spaß gemacht, und wir sind den drei tollen Gipfelstürmern und TONALi-Künstlern sehr dankbar fürs Mitmachen und Karlheinz Krämer für die tollen Aufnahmen: Bei den Gezeitenkonzerten wird noch richtig gelitten, bis alles endlich im Kasten ist. Das endgültige Titelmotiv 2017 unter dem Titel „Sturm und Klang“ folgt in Kürze.

Das Team der Gezeitenkonzerte wünscht Ihnen mit diesen „Outtakes“ ein frohes und friedvolles Weihnachtsfest. Zugleich wollen wir natürlich Lust machen auf die Gezeitenkonzerte 2017 und wünschen Ihnen ein schönes, gesundes und natürlich musikalisches neues Jahr!

 

Advent, Advent …

Schöne Bescherung ...

Schöne Bescherung …

Heute ist schon Nikolaus. Weihnachten nähert sich mit großen Schritten. Am 1. Dezember hatten wir das Vergnügen, uns zusammen mit der Kunsthalle Emden hinter dem ersten Türchen des Adventskalenders unseres Medienpartners NDR Kultur zu verbergen. Wir freuen uns auf den Besuch der Gewinnerin aus Schleswig-Holstein, die in Begleitung an unserem Auftaktkonzert unserer Gezeitenkonzerte am 23. Juni 2017 in der Johannes a Lasco Bibliothek Emden teilnehmen wird. Im Vorfeld gibt es natürlich noch einen schönen Streifzug in der Seehafenstadt. Abends werden dann Musikerinnen und Musiker der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, u. a. die Fagottistin Rie Koyama zusammen mit dem künstlerischen Leiter, Matthias Kirschnereit, das Schubert Oktett sowie das Dvorák-Oktett in der magischen ehemaligen Moederkerk zu Gehör bringen. Damit ist der Besuch der Gewinnerin aber noch nicht zu Ende: Am Folgetag geht es nach einer Hotelübernachtung mit einer persönlichen Führung durch die Ausstellung „Your Story. Geschichten von Flucht und Migration“, die im Rahmen des Reformationsjahres in der Kunsthalle Emden stattfindet. Zur Erinnerung gibt es den Bestandskatalog, mit dem es am Sonntag zurück in den „noch höheren Norden“ geht. Übrigens gibt es nicht nur ein Türchen. Morgens um 07:40 Uhr werden bis zum 24. Dezember noch weitere geöffnet. Und hinter jedem verbirgt sich etwas Schönes!

Kleine Vorschau Weiterlesen

„Wenn jemand eine Reise tut…“

„Wenn jemand eine Reise tut…“
oder: Musikland Niedersachsen Jahreskonferenz reduced

Jährlich lädt Musikland Niedersachsen alle Akteure, deren Arbeit und Leben sich um die Musik drehen, zu einer Jahreskonferenz ein. In diesem Jahr fand sie erneut im November wieder im Pavillon Hannover statt. Auf dem straff durchstrukturierten Programm zum Thema „Vielfalt, die ankommt“ standen zahlreiche Angebote, aus denen sich die Teilnehmenden ihren Interessen entsprechend wählen konnten. Aber bis es soweit war, mussten noch einige Hürden überwunden werden…

Anfahrtschwierigkeiten

Witterungsbedingte Zugausfälle: Der Schnee kommt immer so plötzlich!

Witterungsbedingte Zugausfälle: Der Schnee kommt immer so plötzlich!

Glücklicherweise konnten die beiden Teilnehmenden der Gezeitenkonzerte statt in Ostfriesland in Oldenburg in den Zug steigen. Der stand sogar schon parat. Nach kurzer Fahrt kam bereits die erste Durchsage, dass die Gäste, die geplant hatten, in Bremen in den schnelleren ICE umzusteigen, bitte sitzen bleiben mögen, da dieser erst ab Hannover im Einsatz sei. Gut, dann ist man eben nicht ganz pünktlich im Pavillon. Der Kaffee fällt schon einmal aus. In Delmenhorst verhinderte eine „Türstörung“ die Weiterfahrt. Interessant fand ich, dass die entsprechenden Zettel (schön auf Klebefolie aufgezogen, richtig professionell) bereits vorbereitet waren. Hier waren es dann schon etwa 15 Minuten Verspätung. Diejenigen, die mit den ICE nach München fahren wollten (eine Dame war in Varel gestartet), wurden langsam nervös, ob sie diesen zumindest in Hannover noch erreichen würden. Der Zugbegleiter war sehr freundlich und erkundigte sich hilfsbereit. Als er den ICE nach 14 Uhr als Option erwähnte, wurden einige blass. In Nienburg gab es „aufgrund der extremen Witterungsbedingungen“ eine halbstündige Wartezeit. „Wir bitten um Verständnis!“ Tatsächlich waren ab Bremen die ersten Schneeflocken erkennbar gewesen. Weiterlesen

Wasserstandsmeldung Gezeiten 4.11.

Dirk Lübben, Matthias Kirschnereit und Ulf Brenken beim Brainstorming

Dirk Lübben, Matthias Kirschnereit und Ulf Brenken beim Brainstorming

Auch wenn hier im Gezeitenblog in letzter Zeit nicht viel passiert ist, haben wir im Büro und im Homeoffice fleißig am Programm für die Gezeitenkonzerte 2017 gestrickt. Es folgt die aktuelle Wasserstandsmeldung vom 4.11.2016: Wir haben ein Motto gefunden, viele Künstler sind schon angefragt, die meisten haben Termine stehen fest, die Programme trudeln ein. Nur verraten wird noch nichts. Die Förderanträge bei den Stiftungen etc., die mit Fristen versehen sind, wurden gestellt. Derzeit fragen wir die einzelnen Konzertförderer an und halten Ausschau nach neuen Orten, bzw. ordnen den bewährten die passenden Künstler zu und fragen Termine an. Das ist jedes Jahr ein kniffliges Puzzle-Spiel, was jeden von uns kurzfristig zum Verzweifeln bringt, wenn mal wieder gerade irgendetwas nicht passt. Am Schlimmsten ist es, wenn Künstler zwar großes Interesse haben, es aber terminlich nicht passt. Das ist dann wirklich jammerschade.
Auf dem Artikelfoto – entstanden übrigens bereits an einem lauen Septembertag in Hamburg – sieht man Dirk Lübben (organisatorischer Leiter). Ulf Brenken (Programmheftautor) und Matthias Kirschnereit (künstlerischer Leiter), die über den verschiedenen Optionen brüten. Allein die Findung des Mottos bedurfte lange Überlegungen. Letztendlich sind wir durch Blödeln im Zug auf den auf offene Ohren stoßenden Vorschlag gekommen, auf den sich alle einigen konnten. Auf jeden Fall passt es zu den Gezeitenkonzerten und vor allem auch zum Titelmotiv 2017.
Soviel zum aktuellen Wasserstand: Lassen Sie sich überraschen. Es bleibt spannend!

St. Nicolaikirche Wittmund

St. Nicolaikirche beim Gezeitenkonzert 2016, Foto: Karlheinz Krämer

St. Nicolaikirche beim Gezeitenkonzert 2016, Foto: Karlheinz Krämer

Wahrscheinlich hatte die Nicolaikirche drei Vorgängerinnen. Schon im 9. Jahrhundert soll hier eine Kirche gestanden haben, von der man weiß, dass sie während einer Fehde 1164 zerstört wurde. Dabei wird es sich um eine schlichte Holzkonstruktion gehandelt haben. In 12. Jahrhundert entstand eine Steinkirche, die wiederum bei kriegerischen Auseinandersetzungen zerstört wurde. Daraufhin kam es zu einem Neubau, der dem Heiligen Nikolaus geweiht wurde. An seine Stelle trat dann 1775/76 die heutige Nicolai-Kirche, ein schlichter, rechteckiger Raum mit hohen, schmalen Fenstern und etwas vorspringenden Querarmen. Der Turm trägt eine barocke Haube mit durchbrochener Laterne. Seine Spitze mit dem Schwan als Wahrzeichen einer lutherischen Kirche bekam er 1797.

Weiterlesen

Das Ende eines Sommers

Hilko und Mohammed: eigentlich oft einer Meinung, auch wenn es hier gerade nicht so aussehen mag.

Hilko und Mohammed: eigentlich oft einer Meinung, auch wenn es hier gerade nicht so aussehen mag.

Was für ein Sommer. War ich es doch als gequälter, ständig überlasteter Schüler mit bis zu 25 Wochenstunden gewöhnt, zwischen Juni und August auf der faulen Haut oder am Strand zu liegen, tauschte ich dieses Jahr den Liegestuhl gegen eine Kirchenbank. Manchmal gibt’s da wenigstens Fußablagen. Zu den einzelnen Konzerten konnten Sie ja schon meine Blogeinträge lesen. Doch es gibt so viel mehr zu entdecken. Die Formulierung „Was für ein Sommer“ wird den Gezeitenkonzerten in keiner Weise gerecht. Gerade in diesem Moment arbeiten meine Kollegen schon wieder für das nächste Jahr, während ich mich noch vier Wochen regenerieren darf. So war es auch im letzten Jahr. Meine Tätigkeit für die Ostfriesische Landschaft begann bereits am ersten September 2016, im 2. Stock des großen Altbaus als Mitglied der Kulturagentur. Es war sehr früh morgens, und vor mir tat sich eine ganze Kolonie an böhmischen Dörfern auf: Kulturtourismus, Kulturmanagement, Netzwerk, Arbeitskreis, Kulturausschuss…“ Das klang alles ungeheuer wichtig, aber so ganz verstanden hatte ich es nicht. Meinem Mitstreiter, Schülerpraktikant Marvin, ging es ähnlich. Bis 10:00 Uhr versuchten wir unsere Gedanken zu ordnen. Eine kleine Völkerwanderung riss mich aus meinen Gedanken. Feueralarm?! Dazu liefen sie alle zu gemütlich. Außerdem nimmt man dann nicht unbedingt seine Thermoskanne und eine Brotbox mit. Weiterlesen

Was sonst noch so war

Pleiten, Pech und Pannen 2016

Das Team der Gezeitenkonzerte 2016 (es fehlen Uwe Pape, Berit Sohn, Franz Hofmann, Janne Wohlberg und Mohamme Khier Alabdul Razzaq), Foto: Reinhard Former

Das Team der Gezeitenkonzerte 2016 (es fehlen Uwe Pape, Berit Sohn, Franz Hofmann, Janne Wohlberg und Mohammed Khier Alabdul Razzaq), Foto: Reinhard Former

Während der Gezeitenkonzerte passieren naturgemäß viele Dinge, die dem Besucher nach Möglichkeit nicht auffallen sollen. Sei es der Einlauf des Chefs, weil man bei herbstlichen Temperaturen am Einlass nicht auf sein Jäckchen verzichten möchte und deshalb nicht eindeutig anhand des Gezeiten-Poloshirts als Teammitglied erkennbar ist oder vergessene Abendprogramme, aufgrund derer auf halber Strecke noch einmal umgedreht werden muss. Zum Schmunzeln wollen wir diese kleinen Pannen doch noch einmal Revue passieren lassen. Weiterlesen