St.-Barbara-Kirche Bagband

St.-Barbara-Kirche Bagband, Foto: Karlheinz Krämer

St.-Barbara-Kirche Bagband, Foto: Karlheinz Krämer

Schon von der Bundesstraße her, auf der die Autofahrer eilig an dem kleinen Dorf vorbei brausen, grüßt der Turm der Bagbander Kirche den neugierigen Besucher, der sich die Zeit nehmen will, einen Abstecher zu ihr zu unternehmen. Er wurde 1855 im neogotischen Stil an Stelle eines neben der Kirche stehenden romanischen Glockenstuhles an die Kirche angebaut.
Das Gotteshaus (2. Hälfte 13. Jahrhundert) liegt auf einen künstlich aufgeschütteten, großzügigen Hügel in der Dorfmitte. Viele Generationen haben es erhalten und verändert. Die Apsis, von der man noch den Giebelansatz im Mauerwerk erkennt, wurde im 16. Jahrhundert abgetragen, als das Gewölbe einstürzte. Die Ostwand bekam einen geraden Abschluss. Die sehr hoch sitzenden, ursprünglichen Fenster, von denen man bis auf je eins in der durch Lisenen gegliederten Süd- und Nordwand nur noch die romanischen Bögen sieht, deuten darauf hin, dass das Kirchenschiff einst einige Meter höher war. Auf der Südseite wurden recht wahllos Fenster in die Wand gebrochen und das Rundbogenportal mauerte man zu. Weiterlesen

Sankt-Materniani-Kirche in Ochtersum

Kirche Ochtersum, Foto: Dirk Lübben

Kirche Ochtersum, Foto: Dirk Lübben

Ochtersum liegt am Rande der Geest zur Marsch hin und besteht aus den Ortsteilen Ostochtersum und Westochtersum, wo sich die Kirche befindet. Der spätromanische Backsteinbau, wahrscheinlich um Mitte des 13. Jahrhunderts errichtet, wurde dem Heiligen Maternus, dem ersten namentlich bekannten Bischof von Köln (bezeugt als Teilnehmer zweier Synoden 313 und 314) geweiht. Späteren Legenden nach soll er ein Schüler des Petrus gewesen sein. In Deutschland gibt es außer in Köln nur wenige Maternus- oder Maternianus-Kirchen, im Elsass findet man sie häufiger. Weiterlesen

St.-Georgs-Kirche Sengwarden

St.-Georgs-Kirche Sengwarden, Foto: Karlheinz Krämer

St.-Georgs-Kirche Sengwarden, Foto: Karlheinz Krämer

Keine Kirche in Ostfriesland wurde, wie das in anderen Regionen im Mittelalter geschah, als Wehrkirche erbaut. Viele von ihnen haben aber in Fehden und Kriegen als Rückzugsorte für die Truppen oder Zuflucht für die Dorfbewohner gedient und wurden dann wohl auch ringsum mit Wall und Graben befestigt. Die Sengwarder Kirche aus so genannten Granit“quadern“ wurde 1387 vom Häuptling Edo Wiemken aus Rüstringen erobert und 1447 abermals belagert, diesmal vom Häuptling Tanno Düren aus dem Jeverland, der die Südwand und den Chor mit 20 Steinkugeln, aus einer Kanone abgeschossen, traktierte.

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Große Kirche Leer

Große Kirche Leer

Große Kirche Leer

Die evangelisch-reformierte Kirchengemeinde von Leer nutzte zuerst die um 1200 am Westende von Leer erbaute St. Ludgeri-Kirche. Diese wurde jedoch zunehmend baufällig, und 1777 mussten die Gottesdienstbesucher bei einem Orkan aus der Kirche fliehen, weil sie einzustürzen drohte.
Sie mussten sie weiterhin besuchen, denn zehn Jahre sollte es noch dauern, ehe sie ihre eigene Kirche bekamen, die in den Jahren 1785-87 als Zentralbau auf dem Grundriss eines griechischen Kreuzes in Stile des Barock erbaut wurde. Ihren Turm, unten recht wuchtig, dann in zwei Etagen achteckig und gekrönt mit einer zierlichen Laterne, bekam die Kirche 1805. Das auf der Turmspitze thronende Schiff ist das Symbol dafür, dass hier eine reformierte Gemeinde zu Hause ist. Das Schiff erinnert an die beim Evangelisten Matthäus geschilderte Fahrt Jesu mit seinen Jüngern auf dem See Genezareth. Die Jünger fürchteten sich vor dem „großen Ungestüm im Meer“, doch Jesus sagte zu ihnen: „Ihr Kleingläubigen, warum seid ihr so furchtsam.“ Und der Wind beruhigte sich und „das Meer wurde still.“

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St. Georgskirche Weener

St. Georgskirche Weener, Foto: Karlheinz Krämer

St. Georgskirche Weener, Foto: Karlheinz Krämer

Die Kirche liegt auf dem höchsten Punkt der schon im 10. Jahrhundert erwähnten Siedlung inmitten einer Baumgruppe verborgen, die sie schützend umgibt. Von Südosten her betritt man den Kirchhof durch ein schönes Korbbogenportal mit geschweiftem Giebel von 1754.
Vom romanischen Bau sind Spuren von rundbogigen Fenstern und Türen erhalten. 1462 bekam die Kirche ihren gotischen Chor mit den hohen Maßwerkfenstern. 1893 erweiterte man den Bau an der Nordseite um ein Querschiff. Der Glockenturm entstand 1738.
Wenn man die Kirche von Westen her betritt, bietet sich einem ein zunächst ungewöhnlicher Blick in den Innenraum. Das angebaute Querschiff, der durch eine Wand abgetrennte Chorraum, der zentrale Platz der Kanzel mit Abendmahlstisch und -bank (erste Hälfte 17. Jahrhundert) lassen sich dadurch erklären, dass hier eine reformierte Kirchengemeinde ihren Gottesdienst abhält. In vielen Kirchen im westlichen Ostfriesland findet man eine ähnliche Anordnung, die darauf beruht, dass im Mittelpunkt des reformierten Gottesdienstes nicht die sakrale Handlung vor dem Altar steht, sondern das Wort Gottes, das von der Kanzel herunter verkündigt wird.

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Deichkirche Carolinensiel

Deichkirche Carolinensiel, Foto: Karlheinz Krämer

Deichkirche Carolinensiel, Foto: Karlheinz Krämer

Wo sich heute der Ort Carolinensiel befindet, stieß einst die Harlebucht weit ins Land hinein. Seit 1500 etwa begann man damit, der Nordsee durch Eindeichung fruchtbares Land abzugewinnen. Über 200 Jahre vergingen, ehe die Harlebucht vollständig eingedeicht war. Wo die Harle ehemals ungehindert ins Meer floss, entstand ein Siel, um das Wasser durch den Deich zu führen. 1730 wurde hier der Sielhafenort Carolinensiel gegründet, der seinen Namen von der Ehefrau des damals in Ostfriesland regierenden Fürsten Georg Albrecht, Sophie Caroline, bekam.
Auf den Bau einer eigenen Kirche mussten die Carolinensieler für ihren durch Schifffahrt und Fischfang gedeihenden Ort noch bis 1776 warten. Bis dahin unternahmen sie den weiten Weg nach Funnix oder Berdum, um am Gottesdienst teilzunehmen.

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Kirche Ditzum

Kirche Ditzum, Foto: Karlheinz Krämer

Kirche Ditzum, Foto: Karlheinz Krämer

Wenn man das Gotteshaus von Ditzum finden möchte, darf man nicht nach einem „normalen“ Kirchturm Ausschau halten. Als 1846 der Ditzumer Marten Bruns Schmidt den Auftrag bekam, für die Kirche einen neuen Turm zu errichten, gab er ihm die Gestalt eines Leuchtturmes.
Die Kirche entstand im frühen 13. Jahrhundert als Apsissaal. Jetzt hat sie einen geraden Abschluss an der Ostseite und die hochgelegenen, ursprünglich rundbogigen Fenster sind nur noch an der Nordseite zu sehen. Um Licht in die Kirche zu lassen, erweiterte man die Südfenster. Die romanischen Portale sind jetzt vermauert und man betritt die Kirche durch ein 1949 neu entstandenes Westportal.
Da die Kirche im Kriege stark gelitten hatte, waren Erneuerungen notwendig geworden, die sich auch im Innenraum zeigen. Dieser ist von einem hölzernen Tonnengewölbe überdeckt. Von der einstigen Apsis kann man noch den Bogen erkennen.

Dass diese Kirche das Gotteshaus einer evangelisch-reformierten Gemeinde ist, erkennt man an der Anordnung ihrer Einrichtung. Vor der Ostwand stehen die Orgel, 1965 von Karl Schuke (Berlin) erbaut, und der Abendmahlstisch aus Eichenholz mit Intarsien aus Ebenholz und Palisander (1660).

An der Südwand, umgeben von den Kirchenbänken, ist die Kanzel befestigt, 1684 ebenfalls aus Eichenholz gefertigt und mit Eschen- und Ebenholzintarsien verziert, die eine Vielzahl von Motiven biblischen Ursprungs darstellen.

Rechts neben der Kanzel ist ein Sarkophagdeckel aus dem 12. Jahrhundert in die Wand eingelassen. Er zeigt das arg mitgenommene Relief einer betenden Gestalt, umrahmt von einem Rankenfries. Weitere Reste romanischer Sarkophagdeckel und Grabplatten Ditzumer Prediger sind in der Kirche aufbewahrt.

Die Kronleuchter von 1803 und 1810, in denen zur Weihnachtszeit auch heute noch Kerzen entzündet werden, sind Stiftungen von Ditzumer Familien.

Beim Gang über den Friedhof findet man, wie überall in Ostfriesland, viele der alten, eigentümlichen Vornamen, die zum Teil auch heute noch gebräuchlich sind.

Text: Monika van Lengen

Ev.-ref. Kirche Ditzum
Mühlenstraße
26844 Ditzum

Kirche Ditzum, Foto: Karlheinz Krämer

Kirche Ditzum, Foto: Karlheinz Krämer

Nicolai-Kirche Pewsum

Detail Nicolai-Kirche Pewsum, Foto: Wiebke Schoon

Detail Nicolai-Kirche Pewsum, Foto: Wiebke Schoon

Gleich neben der Manningaburg, in der ein Museum zur ostfriesischen Häuptlingsgeschichte untergebracht ist, liegt die Nicolai-Kirche, ein Saalbau mit polygonalem Chor aus dem 15. Jahrhundert. 1862 bekam sie neue Außenwände und ein Westportal, bei dem eine Arkade des ehemaligen Lettners aus dem 15. Jahrhundert Verwendung fand sowie eine Inschriftenplatte, datiert 1541. Der neben der Kirche stehende Glockenturm hat ebenfalls eine neue Ummantelung.
Der Innenraum ist seit 1862 von einer gewölbten Holzdecke überzogen.
In den 60er-Jahren des 20. Jahrhunderts wurde das Kircheninnere umgestaltet. Das Kirchengestühl wurde ersetzt. Eine schlichte Altar-Mensa steht nun an Stelle des ehemaligen Flügelaltars im Chor, der wahrscheinlich abgängig war.
Die spätgotische Sakramentsnische mit ihrem rot-weiß gefassten Spitzbogen und dem Sternenmuster im Giebel entstand im 15. Jahrhundert. In solchen Nischen, die meistens in die Nordwand des Chores eingelassen waren, wurden, durch Gittertüren gesichert, die geweihten Hostien fürs Abendmahl aufbewahrt. Weiterlesen

Mauritius-Kirche Horsten

Mauritiuskirche Horsten, Foto: Karlheinz Krämer

Mauritiuskirche Horsten, Foto: Karlheinz Krämer

Das Dorf Horsten liegt auf einem nordöstlich in die tiefer gelegene Marsch hineinragenden Geestsporn und eigentlich hätte es keinen künstlich aufgeschütteten Hügel gebraucht, um die Kirche vor den bei Sturmfluten die Marsch bedrohenden Wasser zu schützen, wie es hier in Form von so genannten Warfen bei allen Siedlungen der Fall war, ehe sich ein geschlossenes Deichband an der Küste entlang zog.
Der hohe Kirchhügel wurde also aufgeschüttet, um der Kirche eine herausragende Stellung zu geben. Im 13. Jahrhundert, als sie gebaut wurde, errichtete man keine hoch aufragenden Kirchtürme, sondern brachte die Glocken, wie auch hier in Horsten, in abseits stehenden, niedrigen Glockenstühlen unter, die oft zuerst aus Holz bestanden.

Der Kirchenbau in seiner  beeindruckenden Höhe ist ein so genannter Apsissaal. Er stammt aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts und wurde aus Backsteinen auf einem Sockel aus Granit errichtet. Vorher stand hier, das haben archäologische Untersuchungen ergeben, eine hölzerne Kapelle, ein rechteckiger Bau von etwas geringeren Ausmaß und etwa zweieinhalb Meter tiefer gelegen.
Den romanischen Ursprung der Kirche kann man an der Nordseite mit ihren rundbogigen Fenstern noch gut erkennen, auch an der Apsis, die jedoch 1786 erhöht wurde.
Der Raum ist wohl nie überwölbt gewesen, sondern hat immer eine flache Holzdecke gehabt. Das ehemalige Gewölbe der Apsis zog man bei ihrer Veränderung 1786 bis zur Decke hinauf.
In der Kirche fällt auf, dass sich in früheren Jahrhunderten die Menschen in Horsten sehr um ihre Kirche und damit um ihr eigenes Seelenheil gekümmert haben. Viele der Inventarstücke sind Stiftungen.
Das Altarretabel, das auf einer steinernen Mensa steht, zu der zwei Stufen hinaufführen, entstand 1666. 1684 stifteten „Johan Wessels und dessen Hausfrau Agata Margareta Deckers“ die Kniebänke „Gott zv Ehren vnd seiner Kirchen zvm Zierrat“. Der Altaraufsatz, dessen Künstler man nicht kennt, zeigt zwischen schwarz-grauem Schleierwerk das Abendmahl und darüber die Kreuzigung. Am Tisch sitzen die Apostel, von denen man meinen könnte, Charakterköpfe aus der Gemeinde hätten dem Maler dazu Modell gestanden. Die Gewänder der Personen im Vordergrund mit ihrem farbenfrohen Faltenwurf, die Weinkanne, der Kerzenleuchter und der Kelch auf dem Tisch – alles zeugt von barocker Darstellungsfreude. Im Hintergrund der Kreuzigungsszene, die, im Gegensatz zu vielen anderen Kreuzigungsdarstellungen, nur Jesus am Kreuz zeigt, sind die Mauern Jerusalems zu sehen und dahinter ein runder Tempel mit Kuppel. Hier könnte es sich um den Tempel Salomons handeln, also um einen Rückblick auf das Alte Testament.

An der Nordwand hängt eine hölzerne Tafel, auf der in mittelniederdeutscher Sprache des 16. Jahrhunderts der kleine Katechismus (die zehn Gebote  – mit dem Calvinistischen zweiten Gebot: Du sollst dir kein Bildnis machen –, das Glaubensbekenntnis, der Taufbefehl und die Einsetzungsworte) geschrieben steht. Unten rechts und links stehen die Figuren von Martin Luther (Dr. ML) und Philipp Melanchthon (PhM). Dieser so genannte Schriftaltar stammt aus der Zeit bald nach der Reformation und hatte seinen Platz auf der Altarmensa. Die Reformatoren verbannten die Bilder aus den Kirchen und stellten dafür das Wort Gottes und die Lehren der Kirche in den Mittelpunkt des Gottesdienstes. Abendmahls- und Kreuzigungsaltäre wurden bei den Lutheranern weiterhin geduldet. Während die Calvinisten bei ihrer Bilderächtung blieben, zogen in die lutherischen Kirchen wieder Bildaltäre ein, allerdings bleiben die Heiligen, die den Katholiken als Mittler zwischen Gott und dem Gläubigen dienen, draußen. Dargestellt wurden vorwiegend Geburt, Leben und Passion Jesu. Von den vorreformatorischen über 100 Altären und 200 bis 300 Nebenaltären im ostfriesischen Raum blieben nur noch 17 Hauptaltäre bzw. Altarfragmente in den Kirchen stehen.*

Rechts und links der Apsis stehen zwei so genannte Priechen. Die linke ist der „Beichtstuhl und Prediger Stand“ von 1698. Rechts befindet sich der Kirchenstuhl „des wohl löblichen Ostfriesischen Dritten Standes Administrator“ Otto Bley. Er kam 1730 in die Kirche. Dieser Otto Bley war das, was man heute einen Landschaftsrat der Ostfriesischen Landschaft nennt und er gehörte dem Stand der Bauern an. Seine Nachkommen, und wahrscheinlich auch schon er, besaßen das Horster Grashaus, den damals größten Bauernhof Ostfrieslands mit 250 ha Land. Seine Enkel stifteten ihm 1773 eine Gedächtnistafel, die an der Südwand hängt. 1993 fand man auf dem Friedhof eine Grabplatte, die nun ebenfalls an der Südwand steht. Sie trägt die Inschrift:  „Erbare und vorneme Heinrich Hillers Bley Ehr und tugensame Trinke Weiers seligen Heinrich Hillers Hausfrau“. Das könnten die Vorfahren von Otto Bley gewesen sein. Von den schönen Kronleuchtern aus Messing stammt der größte laut Inschrift von 1732 und wurde von Otto Bley gestiftet. Auch die anderen drei Leuchter aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts sind sicher Stiftungen von Gemeindemitgliedern. Der zierliche hölzerne Taufständer ist ebenfalls eine Stiftung, laut Inschrift von Iohan Wessels 1696.

Die Kanzel mit ihrer langen Säulengalerie stammt aus der Werkstatt der Esenser Holzschnitzerfamilie Kröpelin in Esens. Sie wurde vom Vater Jacob 1655 geschaffen. Er und seine Söhne Johann und Hinrich haben in Ostfriesland im Laufe des 17. Jahrhunderts zahlreiche Altäre und Kanzeln geschaffen. Am Kanzelkorb ist in der Szene der Auferstehung das Monogramm „IK“ des Meisters zu sehen.

Die Orgel stammt von Samuel Schröder und ist die einzige dieses Orgelbaumeisters in Ostfriesland. Sie wurde 1731-33 gebaut und 1985 in der Orgelwerkstatt Alfred Führer rekonstruiert und gründlich instand gesetzt. Dabei wurde das Orgelgehäuse von späteren Farbfassungen befreit, so dass der prächtige barocke Orgelprospekt nun wieder zur Geltung kommt.

Text: Monika van Lengen

*Marwede, Herbert R.: Vorreformatorische Altäre in Ost-Friesland. Phil. Diss. Hamburg 2006

(Weitere Informationen zur Kirche finden Sie in dem in der Kirche ausliegenden Faltblatt.)

Ev.-luth. Mauritius-Kirche Horsten
Kirchstraße
26446 Friedeburg-Horsten

Der neu gestaltete Dorfplatz unterhalb der Kirche zu Horsten bot zwischen den Skulpturen Platz fürs Catering beim Gezeitenkonzert 2013, Foto: Karlheinz Krämer

Der neu gestaltete Dorfplatz unterhalb der Kirche zu Horsten bot zwischen den Skulpturen Platz fürs Catering beim Gezeitenkonzert 2013, Foto: Karlheinz Krämer

Peter-und-Paul-Kirche Völlen

Peter und Paul Kirche Völlen, Foto: Karlheinz Krämer

In der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts entstand die Saalkirche mit vieleckigem Chor am Nordende des Ortes. Die ältere Gemeindekirche lag am südlichen Ende des Dorfes und  an der Stelle der heutigen Kirche stand laut Überlieferung eine Kapelle. Die alte Kirche wurde dann 1556 „nedergewurpen“, wie es in der „Cronica der Fresen“  von Eggerik Beninga (+1562) heißt „und den Volleners die ander darmede to vorbeteren togestaen“.

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