Presse bis 26. Juli

In den ostfriesischen Tageszeitungen sind in der Zwischenzeit Berichte über das Gezeitenkonzert in Münkeboe mit Sabine Meyer und dem Alliage Quintett, den beiden mit der Hong Kong Sinfonietta in Leer, den Langen Nächten der Gipfelstürmer in Aurich und zum moderierten Konzert zu Ravel mit Ulf Brenken, Vasyl Kotys und Maciej Kozlowski erschienen.

Bericht zur Langen Nacht

Heimatblatt/ECHO, Mittwoch, 26. Juli 2017, Seite 11

 

 

 

 

 

 

Weiterlesen

Die Langen Nächte der Gipfelstürmer – ein Erfahrungsbericht

Vorbereitung Gipfelstürmer

Auch das gehörte zur Vorbereitung der Langen Nächte der Gifpelstürmer dazu: Ballons aufblasen, um die blauen und gelben Gruppen kenntlich zu machen

Was für ein Wochenende!

Um viele spannende, schöne Erfahrungen reicher, aber auch ein wenig geschafft – so lautet mein ganz persönliches Fazit der beiden Langen Nächte der Gipfelstürmer.

Nicht nur das Format war für mich völlig neu (netterweise erklärten mir die Kollegen sehr ausführlich den organisatorischen Ablauf), auch meine Aufgaben waren etwas andere als üblicherweise. Berit Sohn konnte aus familiären Gründen nicht wie sonst die Künstlerbetreuung übernehmen, weshalb Janne Wohlberg und ich diese Arbeit am Freitag- und Samstagabend verrichteten. Neben vielen anderen Aufgaben (Künstlercatering, Bühnenumbau, etc.), fällt auch das Umblättern der Noten in den Tätigkeitsbereich der Künstlerbetreuer, und so wurden die beiden Abende für mich nochmal um einiges aufregender. Da ich zum ersten Mal „Blättern“ musste und es schon ein paar Jahre her ist, dass ich regelmäßig Noten gelesen habe, hatte ich seit einer gefühlten Ewigkeit wieder ganz klassisches Lampenfieber. Und zwar mit allem was dazu gehört: Schweißausbrüche, Schwindel, Bauchschmerzen und Beine wie aus Gummi. An dieser Stelle eine große Entschuldigung und ein großes Dankeschön an Verena Metzger und Gajane Saakjana, denen ich wegen meiner Unsicherheit sicher die eine oder andere zusätzliche Schweißperle auf die Stirn trieb und die mich trotzdem nicht verzweifeln ließen. Und auch an die übrigen acht Künstler einen ganz lieben Dank: Sophia Schambeck, Sophie Dartigalongue, Félix Dervaux, Matthias Well, Philipp Wollheim, Raphael Paratore, Verena Metzger, Daniel Seng und Sarah Zelt, ihr wart einfach toll!

Weiterlesen

Erlebnisreiche Tage mit der Hong Kong Sinfonietta

Hong Kong Sinfonietta

Die Hong Kong Sinfonietta bei ihrem ersten Konzert in Deutschland – bei den Gezeitenkonzerten in Ostfriesland

In der vergangenen Woche war so einiges los. Zwei Orchesterkonzerte mit mehr als 50 Musikern, die extra aus Hong Kong eingeflogen wurden, sind zwar eine enorme Bereicherung, machen aber auch viel Arbeit. Die Hauptlast dabei liegt bei unserer Künstlerbetreuerin Berit Sohn, die zusammen mit dem Stab der Hong Kong Sinfonietta (HKS) alle Zeiten abgestimmt und in Leer alles für einen reibungslosen Ablauf in die Wege geleitet hat. Ursprünglich waren mehr Gastspiele angedacht, nun kam die HKS auf ihrer Europatournee erstmalig nach Deutschland – zu den Gezeitenkonzerten nach Ostfriesland. Es war der Auftakt, bevor es im Anschluss nach Portugal und danach nach Frankreich weitergehen sollte. Weiterlesen

Alles wie immer anders

Die erste Lange Nacht der Gezeitenkonzerte 2017

Lange Nacht der Gipfelstürmer

Lange Nacht der Gifpelstürmer, hier: Matthias Well, Daniel Seng, Verena Metzger, Sophia Schambeck, Raphael Paratore, Sarah Zelt und Philipp Wollheim, Foto: Karlheinz Krämer

Ist mangelnde Aufregung des moderierenden Programmheftschreibers nun ein gutes Zeichen oder ein schlechtes Omen? Am Freitag stand die (seit 2013) achte Lange Nacht auf dem Programm, mein Lieblingsformat, weil es ein Wandelkonzert ist und die Veranstaltung zwei Räume und daher glücklicherweise auch zwei Moderatoren braucht. Das bedeutet: Ein richtig schöner offizieller Grund, aus Hamburg nach Aurich zu kommen, keine Eintrittskarte vonnöten, außerdem einem Vierteltausend Besuchern etwas über Musik erzählen zu dürfen – perfekt. Danke für dieses Format bei den Gezeitenkonzerten, Matthias Kirschnereit! Weiterlesen

Sabine Meyer mit dem Alliage Quintett in Münkeboe

Gezeitenkonzert Münkeboe

Das Alliage Quintett mit Sabine Meyer beim Gezeitenkonzert in Münkeboe, Foto: Karlheinz Krämer

In der bis auf den allerletzten Platz besetzen Kirche in Münkeboe lauschten über 370 Konzertbesucher den irdischen bis sphärischen Klängen des Alliage Quintetts und Sabine Meyer. Die sonst überwiegend als Solistin auftretende Starklarinettistin übernahm an diesem Abend beim Gezeitenkonzert zwar „nur“ eine kammermusikalische Rolle, bewies aber trotzdem oder gerade deshalb Weltklasse. Zusammen mit den vier Saxophonisten (Sopran-, Alt-, Tenor- und Baritonsaxophon) und der Pianistin des Alliage Quintetts bildete sie eine musikalische Einheit, die einzelnen Instrumente verschmolzen zu einem unverwechselbaren, warmen und weichen Klang. Weiterlesen

Presse bis 18. Juli

In der Zwischenzeit sind in den ostfriesischen Tageszeitungen Berichte zu den Gezeitenkonzerten in Remels (Verdi Quartett, Volker Jacobsen und Gabriel Schwabe), Münkeboe (Sabine Meyer und das Alliage Quintett), im van-Ameren-Bad Emden (Mathias Eick Quintet) und in Dunum (Helmut Thiele, fabergé – quintett und Matthias Kirschnereit) erschienen sowie ein Bericht über den Streifzug in Völlen.

Kritik Dunum

Anzeiger für Harlingerland, Dienstag, 18. Juli 2017, Seite 5

 

 

 

 

 

Weiterlesen

Mozart³

Mozart

Mozart-Abend mit der Deutschen Kammerakademie Neuss, Frank Beermann (Ltg.) und Rie Koyama (Fagott), Foto: Karlheinz Krämer

Wenn es ein Paradies gibt, dann sei er sich sicher, dass dort Mozart gespielt werde. So eröffnete Matthias Kirschnereit am vergangen Freitag den reinen Mozart-Konzertabend bei den Gezeitenkonzerten der Ostfriesischen Landschaft in der Johannes a Lasco Bibliothek in Emden. Und auch wenn es sehr pathetisch klingt, hatte dieser Abend tatsächlich etwas Himmlisches.

Die Deutsche Kammerakademie Neuss unter der Leitung von Frank Beermann war bereits zum zweiten Mal zu Gast bei den Gezeitenkonzerten und auch die Fagottistin Rie Koyama, die als Solistin mit Virtuosität und Hingabe brillierte, ist bei unserem Konzertpublikum bei weitem keine Unbekannte mehr. Von Matthias Kirschnereit natürlich ganz zu schweigen.

 

 

Weiterlesen

Zwischentöne zum Bergfest bei den Gezeitenkonzerten 2017

Dunkle Wolken türmen sich überm Deich auf, Foto: Karlheinz Krämer

Im Laufe eines Festivals passiert so einiges, von dem man denkt, dass man es bestimmt mal im Blog verarbeiten kann. Dann aber rast einem die Zeit davon, man hat gerade keinen Rechner griffbereit oder hat den „Splitter“, wie Ina Wagner solche Begebenheiten in der Emder Zeitung nennt, schlicht weg wieder vergessen. Ein paar Dinge sind aber noch im Kopf geblieben oder schauen einen, mittlerweile fast unleserlich, von einem Zettel aus an.

Am Samstag ist Bergfest bei den Gezeitenkonzerten, heißt es. Nachgeschaut habe ich nicht, da ich nach Möglichkeit lieber von Tag zu Tag gucken und planen würde, was natürlich nicht geht. Jedenfalls ist das ein guter Anlass, selbst etwas zu posten, vor allem, da unsere Auszubildende ihren Auftrag nicht so ernst zu nehmen scheint, über die Konzerte zu berichten. Weiterlesen

Gezeiten-TV: Impressionen von den Gezeiten-Classixx 2017

Das Video vermittelt einen kleinen Einblick in die Gezeiten-Classixx im Volkswagen Werk Emden. Dieses spezielle Gezeitenkonzert mit populären Werken der Klassik, gemischt mit Filmmusik, wurde gestaltet vom Noord Nederlands Orkest unter der Leitung von Per-Otto Johansson zusammen mit der fantastischen Sopranistin Fay Claassen.

Irgendwann kommen bestimmt auch noch die ausführlichen Blogbeiträge zu den einzelnen Gezeitenkonzerten: Es ist viel zu tun, sodass nicht immer Zeit zum Schreiben bleibt.

Gezeitenkonzert in Remels zum Zweiten

Sextett in Remels

Das Verdi Quartett bestritt zusammen mit Volker Jacobsen und Gabriel Schwabe das Gezeitenkonzert in Remels, Foto: Karlheinz Krämer

Was soll man sagen – kaum fünf Jahre ist es her, da habe ich im August 2012 mit meinen Eltern in Remels die Herren Christian Tetzlaff und Matthias Kirschnereit musizieren hören dürfen. Und schon war ich wieder hier! Diesmal insbesondere, weil meine liebste alte Hamburger Schulfreundin den Verdi Quartett-Geiger Matthias Ellinger kannte, sich dessen Auftritt gern live anhören wollte und ein Auto besitzt.

Zugegeben, am Abend des Eröffnungskonzertes in Hamburg am Schreibtisch zu sitzen, ist schon ziemlich befremdlich. Und erst zum Konzert Nr. 13 bei den Gezeitenkonzerten aufzukreuzen, macht unfroh und wird im kommenden Jahr durch verbesserte Urlaubsplanung auch nicht wieder vorkommen! Daher traf ich erst jetzt, gut zwei Wochen nach Festivalbeginn, auf eine tiefenentspannte Orga-Truppe, die den Begriff „Nervosität“ wahrscheinlich nicht mal richtig schreiben kann, weil sie ihn nicht kennt. Dirk Lübben behauptete sogar glaubhaft, sich bisher alle Konzerte angehört zu haben und sich am heutigen Tag noch mehr auf Schönberg als auf Brahms zu freuen. Man kommt aus dem Staunen nicht heraus! Das kann ja nicht nur allein an den sensationellen Programmhefttexten liegen…
Weiterlesen