Rainy Jazz im Park der Gärten

Das Tingvall Trio bei seinem Gezeitenkonzert im Park der Gärten

Das Tingvall Trio auf der Zeltbühne im Park der Gärten, Foto: Karlheinz Krämer

Das Tingvall Trio auf der Zeltbühne im Park der Gärten, Foto: Karlheinz Krämer

Besucht man die Internetseite vom Park der Gärten in Bad Zwischenahn, sieht man Bilder von weiten Landschaften, einer Blumenpracht und fein säuberlich geschnittenen Büschen. Auf jedem Bild sind locker 25 Grad und Sonne. Fast all das war auch da, als das Team der Gezeitenkonzerte am 14. Juli nachmittags zum Aufbau vorfuhr. Nur hatten wir ungefähr 10 Grad und beständigen Nieselregen. Genau wie im sonnigen Hesel stand heute ein Open-Air-Konzert auf dem Programm. Vielleicht bessert es sich ja bis zum Konzertbeginn. Zumindest der Aufbau gestaltete sich wesentlich angenehmer als in Hesel, denn statt über Baumwurzeln zu stolpern, hatten wir diesmal ein elektrisches Golfcar mit Ladefläche. Gelegentlich verfuhr man sich in dem weitläufigen Park, aber insgesamt war es so deutlich einfacher. Diesmal schafften wir auch alles deutlich pünktlicher.

Langer Rede kurzer Sinn, um Punkt 20:00 Uhr ging es los. Drei äußerst fesche Musiker, das Tingvall Trio, betraten die Bühne: Weiterlesen

Emil Brandqvist Trio: Schatten an der Wand

Emil Brandqvist Trio, Foto: Karlheinz Krämer

Emil Brandqvist Trio, Foto: Karlheinz Krämer

Was macht man mit halbfertigen Blogbeiträgen? Ich finde es zu schade, sie in die große runde Ablage zu verschieben. Und so machen wir jetzt einen großen Sprung zurück!
Am 23. Juli spielte das Emil Brandqvist Trio das einzige reine Jazzkonzert bei den Gezeitenkonzerten 2015. Ursprünglich war in der Kulturscheune von Schloss Lütetsburg das ebenfalls aus Skandinavien stammende Tingvall Trio gesetzt. Durch eine Doppel-Buchung wurde da leider nichts draus. Aber wir hatten uns bewusst, schnell und gerne für das Trio um den Schlagzeuger Emil Brandqvist entschieden, da uns seine Musik spontan sehr gefiel. Schon vor dem Erscheinen des neuen Albums „Seascape“ Ende April hatte uns die Plattenfirma Skip Records dieses zur Verfügung gestellt. Die Reaktion des Publikums auf die Umbesetzung war ebenfalls durchweg positiv: Wir hätten locker noch fünfzig Karten verkaufen können. Weiterlesen

Vom Gate 29 zum Schloss Lütetsburg

Maria Baptist, Foto: Karlheinz Krämer

Maria Baptist, Foto: Karlheinz Krämer

Wer kennt das nicht: man steht auf dem Flughafen oder dem Bahnhof und wird von einem Gleis oder Gate zum nächsten geschickt. Überall wimmelt, trippelt, schiebt und drängt es sich, der Puls schlägt im Sechzehntel-Takt. Maria Baptist, Pianistin, Komponistin und Kopf des Maria Baptist Trios, hat aus dieser Szenerie eine Komposition gemacht. Für sie war es das Gate 29 am Flughafen in Paris, das sie beinahe verzweifeln ließ, denn überall um sie herum pulsierte das absolute schnelle und moderne Leben. Nur das Gate 29 ließ sich nicht finden.

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Musik wie Balsam

Ulrich Drechsler, Foto: Karlheinz Krämer

Ulrich Drechsler, Foto: Karlheinz Krämer

„Die Ehrlichkeit kommt vor der Authentizität“, hat Ulrich Drechsler mal in einem Interview gesagt. Gestern Abend in Gristede konnte man gleich zu Beginn erleben, was Ehrlichkeit auf der Bühne ausmacht. Es sei ja eigentlich viel zu heiß für ein Konzert, offenbarte Drechsler verschmitzt dem Publikum; man könne an so einem schönen Abend gewiss jede Menge anderer Sachen machen als so ein Konzert zu spielen und zu besuchen. Im großen Raum vom Gut Horn waren einige zu diesem Zeitpunkt (ca. 5 Minuten nach Start) schon wild am Fächern – das Abendprogramm bekam eine neue Funktion. Wobei man gestern eher von Abendnotizen sprechen muss, denn die „Setlist“ des Trios moderierte Drechsler selbst.
Ja, es war warm und voll in Gristede und vielleicht dachte manch ein Besucher auch eher an eine abkühlende Dusche, dennoch waren alle gekommen, um das Ulrich Drechsler Trio zu sehen und hören. Das freute den Musiker natürlich ungemein und er verkündete schwungvoll, dass sie natürlich große Lust hätten, hier und heute das Konzert zu spielen, das mit einer wirklich langen Vorlaufzeit verbunden war. Eigentlich war schon im letzten Jahr ein Gastspiel bei den Gezeiten geplant gewesen, das dann doch verschoben werden musste.
Umso mehr war der gebürtige Schwabe, der seit 20 Jahren in Wien lebt („ein patriotischer Österreicher“, sagt er selbst) froh, dass es in diesem Jahr geklappt hat. Dann zählte er ein und setzte mit seiner Bassklarinette den expressiven Sound des Abends fest, der viele musikalische Winkel ausleuchtete, die so ein intimes Trio ausmacht. Zum Trio gehören Michael Tiefenbacher (Klavier) und Reinhold Schmölzer (Schlagzeug). Zusammen entwickelten sie Stücke, die leichtfüßig, harmonisch und warmherzig daherkommen. Viele Stücke des Abends gibt es auf der neuesten CD „Beyond Words“ zu finden, live entwickeln sie aber eine tiefere Intensität.
„Diese Musik wirkt wie Balsam – ihre Tiefenwirkung offenbart sich beim Hören Stück für Stück und nimmt schließlich voll für sich ein. Wer sich dem Album auf intellektueller Ebene nähern möchte – bitte! Erforderlich ist dies nicht; den Zugang, den Drechsler bietet, und das gelingt erstklassig, funktioniert über das Unterbewusstsein; der Hörer fühlt, dass ihm hier Gutes widerfährt.“ So wird die CD im Pressetext beworben. Solche Pressetexte sind auch eine Kunstform für sich. Dennoch kann man wirklich von „schöner“ Musik sprechen – eine Beschreibung, die Drechsler auch immer antreibt. Die Songs schweben so ein bisschen vor sich hin, fühlen sich auf eine merkwürdige Weise altbekannt und doch neu an und verstecken ihre Komplexität, die nie zum Schaulaufen gerät, im Detail. Ein Klang, den man sich unbedingt einmal anhören muss und eine weitere Facette im breiten Schaffen von Ulrich Drechsler ist.
Wie es sich bei Jazzkonzerten gehört, gab es jede Menge Zwischenapplaus für die einzelnen Soli und Drechsler war sehr bemüht, seinen beiden Musikerkollegen Freiraum zu überlassen, den sie mit pointierten Soli füllten.
Die Pause gab Gelegenheit zur Abkühlung an der zum Abend hin frischer werdenden Luft und man zeigte sich sehr angetan über die wunderbare Atmosphäre auf der Anlage von Gut Horn. Einige lagen auf der Wiese, andere streiften durch den Garten und den kleinen Wald, andere wiederum nutzten das Catering Angebot.
Ulrich Drechsler selbst mischte sich unter das Publikum und half den Besuchern beim CD Kauf („Ich stehe bei den CD’s und werde Sie bei der Suche nach der richtigen CD beraten“, hatte er vor der Pause lachend verkündet). Nach der Pause wurden die begeisterten Jazzfreunde (und alle, die wie ich auf dem guten Weg dahin sind) mit einem langen Set und mehreren Zugaben belohnt. Dass alle durch den einsetzenden Regen zu den Autos laufen mussten, war dann gar nicht so schlimm. Am Ende zeigte sich auch Ulrich Drechsler begeistert. „Wir sollten öfters hier in der Region spielen“, sagte er zum Abschluss. Da hat er Recht!

Ulrich Drechsler Trio (v.l.n.r.: Michael Tiefenbacher, Ulrich Drechsler, Reinhold Schmölzer), Foto: Karlheinz Krämer

Ulrich Drechsler Trio (v.l.n.r.: Michael Tiefenbacher, Ulrich Drechsler, Reinhold Schmölzer), Foto: Karlheinz Krämer

Das zweite Mal Jazz bei den Gezeitenkonzerten

Ulrich Drechsler, Foto: Wolf-Dieter Grabner

Ulrich Drechsler, Foto: Wolf-Dieter Grabner

Schon morgen gibt es das zweite und damit leider schon letzte Jazzkonzert bei den Gezeitenkonzerten der Ostfriesischen Landschaft. Dann kommt das österreichische Trio um den erfolgreichen Wiener Bassklarinettisten Ulrich Drechsler nach Gristede. Das Gut Horn des Ehepaares Franz/Frers bietet dafür den perfekten Rahmen. Andere bekannte Veranstaltungen dort sind die Landpartie und vor allem das eigene Festival „Gut Horn hör’n„, das in diesem Herbst übrigens zum fünften Mal stattfindet. Wir freuen uns immer wieder aufs Neue, zu Gast sein zu dürfen, gibt es dort doch ein spannendes, stilvolles Ambiente für die Gezeitenkonzerte.

Das andere Jazzkonzert bei den Gezeiten gab es Anfang des Monats. Da gestaltete das Julia Hülsmann Quartett einen fantastischen Abend im Heimathaus Aschendorf, der von Radio Bremen mitgeschnitten wurde. Gerne hätte Arne Schumacher auch das Uli Drechsler Trio mitgenommen, aber leider war der Ü-Wagen nicht frei. Es war ein nettes Telefonat zum richtigen Zeitpunkt, das wir im Frühjahr hatten.

Ulrich Drechsler macht seit vielen Jahren in den unterschiedlichsten Besetzungen Musik. Immer dabei ist seine Klarinette. Er hat unter anderem mit solchen Größen wir dem norwegischen Ausnahmepianisten Tord Gustavsen wunderschöne Balladen auf der CD „Humans & Places“ eingespielt und interpretierte Werke von Thelonius Monk und – man lese und staune – Franz Schubert auf eine neue Art und Weise.

Aus Ulrich Drechlsers eigenen Kompositionen spricht seine Liebe zum Jazz. „Beyond Words“ heißt das neue Album seines Trios aus dem vergangenen Jahr. Über die Worte hinaus trägt seine Musik und vermag, was uns manchmal zu sagen schwer fällt, auszudrücken. Diese Mischung, zu der natürlich nicht zuletzt die behutsame Instrumentierung beiträgt. Zur Klarinette gesellen sich Klavier, wundervoll gespielt von Michael Tiefenbacher, und Schlagzeug (Reinhold Schmölzer) dazu. Reinhold Schmölzer ist bekannt dafür, dass er mit allem, was ihm in die Finger kommt, Musik macht. Dadurch gelingt es ihm immer wieder, Klänge zu erschaffen, die weit über die üblichen Möglichkeiten des Schlagzeugspiels hinausgehen. So gelingt es dem Trio, gemeinsam Intimität, Energie und Leidenschaft gleichermaßen auszudrücken.

Wir sind gespannt auf einen emotional berührenden Abend auf Gut Horn und auf Ulrich Drechsler und sein Trio. Der Frontmann schreibt über seine Kompositionen: „Musik hat die Macht, all das auszudrücken, was Worte nicht zu sagen vermögen. Sie kann das ganze Wesen, das Herz, die Seele und den Geist eines Menschen widerspiegeln. Umso ehrlicher sollte sie sein.“

Jazz mit dem Julia Hülsmann Quartett bei den Gezeitenkonzerten

Julia Hülsmann Quartett, Foto: Volker Beushagen

Julia Hülsmann Quartett, Foto: Volker Beushagen

Neben vielen hochkarätigen Kammerkonzerten darf unserer Meinung nach auch anspruchsvoller Jazz nicht fehlen. Und so freuen wir uns, dass dieses Jahr das Julia Hülsmann Quartett aus Berlin am 5. Juli 2013 im Heimathaus Aschendorf bei den Gezeitenkonzerten mit von der Partie ist. Beginn ist um 20:00 Uhr. Vorher lädt das Museum zu einer Besichtigung ein. Der Heimatverein bietet ab 19:00 Uhr und in der Pause selbstgebackenes Brot und andere Leckereien sowie Tee, Kaffee und Kaltgetränke an.

Das Julia Hülsmann Quartett
Gemeinsam mit der erfolgreichen Pianistin Julia Hülsmann spielen im Julia Hülsmann Trio der Schlagzeuger Heinrich Köbberling (auch bekannt durch seine Zusammenarbeit mit Lyambiko) und Bassist Marc Muellbauer seit 2002 in dieser Besetzung zusammen. Marc dürfte vielen vom Gezeitenkonzert mit dem Lisbeth Quartett letztes Jahr im Pumpwerk bekannt sein. Sie selbst sagen über ihre Musik, dass jeder Abend anders ist, da sich die Musik stets aus dem Zusammenspiel entwickelt. Das bedeutet, dass jeder seinen Freiraum erhält und es trotzdem das große Ganze gibt, das alles zusammenhält. Inspiriert wurden alle unabhängig voneinander durch Keith Jarrett, Bill Evans, Ahmad Jamal und Kenny Wheeler. Das Quartett komplettiert nun der faszinierende Trompeter Tom Arthurs aus England, mit dem im April dieses Jahres bei ECM die neue CD „In full view“ erscheint, auf die ich schon sehr gespannt bin, ist sie doch für mich ein Vorgeschmack auf den Juli.

Julia Hülsmann, Foto: Volker Beushagen

Julia Hülsmann, Foto: Volker Beushagen

Julia Hülsmann
Die gebürtige Bonnerin studierte an der HdK in Berlin Jazz-Piano und ist seit vielen Jahren als Pianistin und Komponistin im In- und Ausland unterwegs. Neben ihren regelmäßigen Partnern aus dem Trio konzertierte Julia Hülsmann auch mit den bekannten Sängern Rebekka Bakken, Anna Lauvergnac und Roger Cicero und spielte mit ihnen CDs ein.
Die ZEIT schreibt über sie: „Julia Hülsmann ist die Lyrikerin des deutschen Jazz.“, und das Jazzpodium: „ Die deutsche Jazzszene erhält durch Julia Hülsmann eine bedeutende neue Stimme. Unaufdringlich, aber eindringlich, unprätentiös, aber hochkonzentriert.“
Julia Hülsmann unterrichtet an der Hochschule für Musik und Theater Hannover Songwriting/Komposition und Jazzklavier, an der Musikschule Charlottenburg/Wilmersdorf in der Studienvorbreitung und an der UdK Berlin im Schulmusik-Fachbereich. Für ihre CD Julia Hülsmann Trio with Rebekka Bakken „Scattering poems“ erhielt sie 2003 den German Jazz Award.

Marc Muellbauer

Marc Muellbauer

Marc Muellbauer
Wie Marc Muellbauer nach den vielen erfolglosen Versuchen seiner Eltern, ihm das Erlernen eines Instrumentes nahezubringen, doch noch zu einem sehr begehrten Bassisten der deutschen Jazzszene geworden ist, liest man am besten in seiner Biographie auf seiner Homepage. Die Kurzform ist, dass er sich im Alter von 15 Jahren durch Jaco Pastorius von Weather Report inspirieren ließ, sich einen E-Bass zu kaufen, drei Akkorde zu lernen und eine Band zu gründen. Im weiteren Verlauf lernte er Noten und nahm ein Studium der Klassischen Musik (man lese und staune) an der Folkwang Hochschule Ruhr in Duisburg und machte schließlich sein Diplom an der „Hochschule der Künste“ Berlin bei Michael Wolf. In seinem Repertoire ist von der Klassik über Neue Musik bis zum Jazz alles enthalten. Glücklicherweise gibt er seit 2000 sein Wissen als Jazzkontrabassist an Schülerinnen und Schüler der Musikschule Reinickendorf in Berlin weiter.

Heinrich Köbberling

Heinrich Köbberling

 Heinrich Köbberling
Heinrich Köbberling wurde 1967 in Bad Arolsen/Hessen geboren, studierte Schlagzeug an der HMT Hamburg und der New School in New York. Seit März 2007 ist er Professor für Jazz und Popularmusik an der HMT Leipzig, unterrichtete zuvor an den Musikhochschulen in Hannover sowie Hamburg und konnte u. a. mit Musikern wie Richie Beirach, Ernie Watts, Benny Bailey, Ben Monder, Attila Zoller und Jan Delay zusammenarbeiten.
Bislang erschienen die zwei CD- Produktionen Pisces (Nabel 1997) und 8 Doogymoto (Accidential 2003) unter seinem Namen, außerdem mehr als 40 Aufnahmen als Sideman. Zu den aktuellen Projekten von Heinrich Köbberling gehören das Ernie Watts Quartett Europe, das Julia Hülsmann Trio, Aki Takase and the good boys und viele mehr.

Tom Arthurs, Foto: Frank Bigotte

Tom Arthurs, Foto: Frank Bigotte

Tom Arthurs
Der ehemalige BBC New Generation Artist und Teilnehmer anTake Five Europe Tom Arthurs spielt Trompete und Flügelhorn und komponiert. Seine Stücke weisen dabei eine große Bandbreite vom intimen Kammerjazz bis zu sehr experimentellen Werken auf. Beeinflussen lässt er sich dabei z. B. von György Ligeti aber auch der Musik der Pygmäenvölker Zentralafrikas sowie der Regisseure Andrei Tarkovsky und Jean-Luc Godard. Der warme Klang seiner Trompete hat ihm einen Namen quer durch Europa und darüber hinaus verschafft. Die aktuellen Aufnahmen von ihm sind Alben wie Julia Hülsmann Quartett (ECM, 2013), Eric Schaefer’s „Who’s Afraid of Richard W.“ (ACT, 2013), Miles Perkin Quartet (2012), H3B Songs No Songs (Abalone, 2012) sowie Postcards from Pushkin mit Richard Fairhurst (Babel, 2011).

Alle Fans von guter (Jazz-)Musik können sich schon einmal Freitag, den 5. Juli 2013 um 20:00 Uhr im Heimathaus Aschendorf für das Gezeitenkonzert mit dem Julia Hülsmann Quartett vormerken. Bestimmt haben sie dann auch ihre neue CD im Gepäck. Ermöglicht wird dieses Konzert von Interreg Deutschland-Nederland und dem Kulturkreis Papenburg.

Hier noch ein Video vom German Jazz Meeting bei der Messe JazzAhead 2010 mit dem Julia Hülsmann Trio: