TONALi für Norddeutschland

Norddeutsche Festivalmacher und TONALi, Foto: TONALi

Nach dem Resümee der vergangenen Programmheft-Jahre, stellen wir noch eine Bilanz auf, denn mit dem Musikvermittlungsprojekt TONALi aus Hamburg arbeiten wir bereits das vierte Jahr zusammen. 2015 waren wir von Amadeus Templeton angefragt worden, ob wir nicht Lust hätten, die ersten zu sein, die außerhalb Hamburgs Schülermanager nach dem TONALi-Prinzip bei den Gezeitenkonzerten ausbilden wollen. Natürlich wollten wir. Ganz nebenbei haben wir in dem Jahr auch gleich gemeinsam Groothusen in das Musikdorf verwandelt.

Aktuell haben die Macher von TONALi viele weitere große und kleine Festivals aus Norddeutschland ins Boot geholt, um überall ihre Idee umsetzen zu können. Ebenfalls im Boot sitzt bereits als Unterstützerin die Nordmetall Stiftung. Weiterlesen

Gezeitenkonzerte 2012 bis 2017 – Zahlen und Fakten

Die ersten sechs Jahre:
Zahlen und Fakten aus Sicht des Programmheftautors

Programmheft mit Apfel, Foto: Karlheinz Krämer

136 Programmhefttext-affine Konzerte, 200 verschiedene Komponisten mit 674 Werken (inkl. Mehrfachaufführungen)

29 Konzerte mit Orchester (Sinfonieorchester, Kammerorchester, Bläserensemble – mit und ohne Chor/Solisten)

24 Konzerte mit vier bis acht Musikern (Streicheroktett, Posaunenoktett, Streichquintett, Klavierquintett, Klavierquartett, Saxophonquartett, Streichquartett, Gitarrenquartett) Weiterlesen

Weitermachen?

Weitermachen

Mund abwischen und weitermachen!

Manchmal überlegt man ja. Schreibt man hier noch weiter? Lohnt sich das? Für wen treibt man den ganzen Aufwand? Meistens ist es wie im wirklichen Leben. Man sagt sich: Mund abwischen und weitermachen. Man weiß, es gibt eine treue Leserschaft, die sich schon gefragt hat, warum hier seit dem letzten Post von Ulf zum Gezeitenkonzert mit Christian Tetzlaff und Leif Ove Andsnes (grandios!) niemand mehr geschrieben hat, sondern nur kurz die Presseberichte eingestellt wurden. Weiterlesen

Presse bis 12. August

Berichte aus den ostfriesischen Tageszeitungen zu den Gezeitenkonzerten in Dangast mit den Gipfelstürmern, mit dem Knabenchor Hannover mit Jazzband und mehr in Norden, dem Kinder- und Wandelkonzert mit Concerto Foscari in Neustadtgödens und dem mit dem Kuijken Quartett in der Kirche mit dem schiefsten Turm der Welt, Suurhusen.

Suurhusen

Emder Zeitung, Samstag, 12. August 2017, Seite 7

 

 

 

 

 

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Presse bis 3. August

In diesem Beitrag sind die erschienenen und freigegebenen Presseberichte zu den Gezeitenkonzerten mit Grigory Sokolov im Theater an der Blinke Leer, Quadro Nuevo im EEZ Aurich, dem Komponistenporträt Jan Müller-Wieland in der Kunsthalle Emden sowie mit Christian Tetzlaff und Leif Ove Andsnes gesammelt sowie zu den Presseterminen in Neustadtgödens und auf dem Polderhof.

 

Sokolov

Ostfriesen-Zeitung, Donnerstag, 3. August 2017, Seite 14

 

 

 

 

 

 

 

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Veröffentlicht unter Presse

„Mehr Verzweiflung brauchen wir nicht“

Christian Tetzlaff und Leif Ove Andsnes begeisterten die Zuhörer in der Neuen Kirche Emden

Christian Tetzlaff und Leif-Ove Andsnes

Christian Tetzlaff und Leif Ove Andsnes beeindruckten beim Gezeitenkonzert in der Neue Kirche Emden, Foto: Karlheinz Krämer

„Dürfte ich ein Programm der diesjährigen Gezeitenkonzerte hervorheben, was nicht der Fall ist, es wäre das heutige.“ – So dezent verklausuliert habe ich im Abendprogramm meine begeisterte Vorfreude auf dieses Konzert formuliert. Und nun, im Blogbeitrag, kommt es ungeschminkt: Das war mein Lieblingskonzert der diesjährigen Gezeitenkonzerte! Und ich habe immerhin fünf von 32 miterlebt … Hamburg-Emden und zurück, das war es mir als Beifahrer wert!

Christian Tetzlaff (Violine) und Leif Ove Andsnes (Klavier) hatten sich für eine ungewöhnliche Programmform und -folge entschieden. Und die Spieldauer der einzelnen Stücke wurde zudem im Programmverlauf immer länger. Zunächst spielten sie gemeinsam die einzige Sonate für Violine und Klavier (1914-21) von Leoš Janáček: Vier traumhaft schöne und wunderbar dargebotene Sätze verzauberten schon zu Beginn die vollbesetzte Emder Neue Kirche. Weiterlesen

Weltklasse!

Grigory Sokolov bei seinem zweiten Gezeitenkonzert in Leer, Foto: Karlheinz Krämer

Sonst in den großen Konzerthäusern der Welt zu Gast, beehrte uns „der größte noch aktive Pianist unserer Tage […]“ (Die Welt), Grigory Sokolov, nach 2015 bereits zum zweiten Mal bei den Gezeitenkonzerten. Wie vor zwei Jahren, spielte der Ausnahmemusiker vor ausverkauften Haus im Theater an der Blinke in Leer. Wer zu den 750 Glücklichen zählte, die sich im Vorfeld eine Karte sichern konnten, durfte zwei Stunden lang Sonaten von Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven lauschen. Wie üblich und zur Freude der Konzertbesucher, gab Grigory Sokolov sechs Zugaben mit Werken von Schubert, Schumann, Rameau und Chopin und bereite dem Publikum noch 30 Minuten zusätzlichen Genuss. Weiterlesen

Presse bis 26. Juli

In den ostfriesischen Tageszeitungen sind in der Zwischenzeit Berichte über das Gezeitenkonzert in Münkeboe mit Sabine Meyer und dem Alliage Quintett, den beiden mit der Hong Kong Sinfonietta in Leer, den Langen Nächten der Gipfelstürmer in Aurich und zum moderierten Konzert zu Ravel mit Ulf Brenken, Vasyl Kotys und Maciej Kozlowski erschienen.

Bericht zur Langen Nacht

Heimatblatt/ECHO, Mittwoch, 26. Juli 2017, Seite 11

 

 

 

 

 

 

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Die Langen Nächte der Gipfelstürmer – ein Erfahrungsbericht

Vorbereitung Gipfelstürmer

Auch das gehörte zur Vorbereitung der Langen Nächte der Gifpelstürmer dazu: Ballons aufblasen, um die blauen und gelben Gruppen kenntlich zu machen

Was für ein Wochenende!

Um viele spannende, schöne Erfahrungen reicher, aber auch ein wenig geschafft – so lautet mein ganz persönliches Fazit der beiden Langen Nächte der Gipfelstürmer.

Nicht nur das Format war für mich völlig neu (netterweise erklärten mir die Kollegen sehr ausführlich den organisatorischen Ablauf), auch meine Aufgaben waren etwas andere als üblicherweise. Berit Sohn konnte aus familiären Gründen nicht wie sonst die Künstlerbetreuung übernehmen, weshalb Janne Wohlberg und ich diese Arbeit am Freitag- und Samstagabend verrichteten. Neben vielen anderen Aufgaben (Künstlercatering, Bühnenumbau, etc.), fällt auch das Umblättern der Noten in den Tätigkeitsbereich der Künstlerbetreuer, und so wurden die beiden Abende für mich nochmal um einiges aufregender. Da ich zum ersten Mal „Blättern“ musste und es schon ein paar Jahre her ist, dass ich regelmäßig Noten gelesen habe, hatte ich seit einer gefühlten Ewigkeit wieder ganz klassisches Lampenfieber. Und zwar mit allem was dazu gehört: Schweißausbrüche, Schwindel, Bauchschmerzen und Beine wie aus Gummi. An dieser Stelle eine große Entschuldigung und ein großes Dankeschön an Verena Metzger und Gajane Saakjana, denen ich wegen meiner Unsicherheit sicher die eine oder andere zusätzliche Schweißperle auf die Stirn trieb und die mich trotzdem nicht verzweifeln ließen. Und auch an die übrigen acht Künstler einen ganz lieben Dank: Sophia Schambeck, Sophie Dartigalongue, Félix Dervaux, Matthias Well, Philipp Wollheim, Raphael Paratore, Verena Metzger, Daniel Seng und Sarah Zelt, ihr wart einfach toll!

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