Eine exklusive Programmvorstellung

Gestern Abend fand im Landschaftsforum der Ostfriesischen Landschaft ein Konzert gepaart mit einer Vorstellung des Programms der kommenden Saison für die Förderer und Sponsoren der Gezeitenkonzerte statt.

Landschaftspräsident Rico Mecklenburg, Foto: Reinhard Former

Landschaftspräsident Rico Mecklenburg, Foto: Reinhard Former

Landschaftspräsident Rico Mecklenburg brachte nach einer kurzen Begrüßung den Anlass des Konzertes auf den Punkt: „Sie sind uns lieb und wir sind Ihnen teuer“.
Ohne diese großzügige Förderung seien die Gezeitenkonzerte  in dieser Form und Qualität nicht realisierbar.

Auch der künstlerische Leiter, Prof. Matthias Kirschnereit, war voll des Lobes und stellte die Besonderheit der Gezeitenkonzerte heraus: Die enthusiastische Aufbruchstimmung habe sich bis zum fünfjährigen Jubiläum durchgezogen, die Musik stehe nach wie vor im Vordergrund und nicht bloß das Ziel im Konzert gesehen zu werden, wie es vielleicht bei einigen anderen namhaften („aber deshalb nicht weniger großartigen!“) Festivals der Fall sei.

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Erster Ausblick auf die Gezeitenkonzerte 2016

v.l.n.r.: Dirk Lübben, Rico Mecklenburg, Matthias Kirschnereit, Joachim Queck | Foto: R. Former

v.l.n.r.: Dirk Lübben, Rico Mecklenburg, Matthias Kirschnereit, Joachim Queck | Foto: R. Former

Pressegespräch zu den Gezeitenkonzerten
Warum wir schon im Dezember erste Details zu den Gezeitenkonzerten bekannt geben, wenn sie doch erst im Sommer stattfinden, war eine der Fragen am vorletzten Freitag beim Pressegespräch im Prunkzimmer der Ostfriesischen Landschaft. Weil wir schon so viele Anfragen haben, wann denn das Programm endlich kommt, was wir uns für 2016 ausgedacht haben und weil wir den Freunden unseres Festivals mit ein paar Informationen vorab einfach schon eine Freude machen und Lust auf viele schöne Konzerte im kommenden Jahr wecken wollen.

Gezeitenkonzerte 2016 unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Weil
Wer Matthias Kirschnereit kennt, weiß, dass er vor Begeisterung übersprudelt und doch wieder mehr verrät als er eigentlich wollte. So war es auch an diesem Tag.
Gute Neuigkeiten nicht-musikalischer Natur gab es gleich zu Beginn von Landschaftspräsident Rico Mecklenburg, der bekannt gab, dass Ministerpräsident Stephan Weil zu unserem kleinen fünf-jährigen Jubiläum (man könnte auch sagen „Geburtstag“) mit Freude die Schirmherrschaft der Gezeitenkonzerte übernommen hat. Bei der Eröffnung in der Johannes a Lasco Bibliothek in Emden befindet er sich allerdings auf seiner jährlichen Sommerreise im Südosten des Bundeslandes. Noch hat sich kein passender Termin für einen Besuch gefunden.

Volkswagen Werk Emden stärkt weiterhin die Gezeitenkonzerte

Guter Laune: Rico Mecklenburg und Matthias Kirschnereit | Foto: R. Former

Guter Laune: Rico Mecklenburg und Matthias Kirschnereit | Foto: R. Former

Die nächste positive Nachricht kam gleich hinterher: Selbst in Krisenzeiten stärkt das Volkswagen Werk Emden die Region und stellt auch 2016 den Fuhrpark für die Gezeitenkonzerte zur Verfügung. Außerdem dürfen wir nach dem großen Erfolg in diesem Jahr wieder mit einem Gezeiten-Classixx in einer der Hallen auf dem Werksgelände zu Gast sein: „Ein wunderbares Zeichen der Verbundenheit“, nannte Rico Mecklenburg diese beiden Aussagen aus Emden.

Dann ließ er es sich nicht nehmen, einen weiteren Höhepunkt anzukündigen: Das Schlusskonzert wird erneut auf dem Polderhof des Friesenpferdegestüts Brümmer in Bunderhee stattfinden. Gerne möchten wir an den Erfolg mit über 1.000 Besuchern anknüpfen und auch am 14. August 2016 viele junge Musiker des Jungen Philharmonischen Orchesters Niedersachen (JPON) dort auf der Bühne erleben und zwar ganz Motto-getreu u. a. mit der Ouvertüre aus dem „Sommernachtstraum“ von Felix Mendelssohn. Weiterlesen

Dankeschön!

Ein „Dankeschön-Konzert“

Matthias Kirschnereit sagt Dankeschön", Foto: Reinhard Former

Matthias Kirschnereit sagt Dankeschön“, Foto: Reinhard Former

In der letzten Woche hatte die Ostfriesische Landschaft die Sponsoren der Gezeitenkonzerte zu einem kleinen Dankeschön-Konzert mit Matthias Kirschnereit als künstlerischem Leiter des Festivals geladen. Der Ständesaal war dafür der ideale Raum. Landschaftspräsident Rico Mecklenburg begrüßte die mehr als 40 Gäste, die der Einladung folgen konnten. Ein paar waren terminlich leider schon gebunden und drückten mit ihrer Rückmeldung gleichzeitig ihr Bedauern aus, nicht teilnehmen zu können. Dabei hatten wir als quasi letzte „Amtshandlung“ am Mittwoch nach dem Festival eingeladen – also so schnell wie möglich, bevor wir uns eine wohlverdiente Auszeit gegönnt haben.
Besonders gefreut haben wir uns, dass der scheidende Generalsekretär der Stiftung Niedersachsen, Joachim Werren, sich nach Ostfriesland begeben hatte, ist es doch für die Hannoveraner meist schwierig, für einen solchen Termin mal eben die drei Stunden hin und auch wieder zurück zu fahren.
Rico Mecklenburg fasste sich sehr kurz, begrüßte lediglich die Anwesenden und drückte seine Freude darüber aus, dass der Freundeskreis während des Festivals von 277 auf 357 Mitglieder angewachsen ist – also um fast 30 %. Des Weiteren verlas er den enthusiastischen Brief von Bärbel Backhaus, den ich an anderer Stelle hier im Gezeitenblog bereits gepostet habe. Weiterlesen

Sunday, sweet Sunday

Münchener Kammerorchester unter Daniel Giglberger mit Matthias Kirschnereit, Foto: Karlheinz Krämer

Münchener Kammerorchester unter Daniel Giglberger mit Matthias Kirschnereit, Foto: Karlheinz Krämer

Während man noch in der Emder Johannes a Lasco Bibliothek seinen Platz sucht, erklingt von allen Seiten Musik. Das Münchener Kammerorchester unter der Leitung von Konzertmeister Daniel Giglberger wartet bereits an der Seite auf den Startschuss und stimmt die Instrumente. Klassisch modern geht es los: Sándor Verres’ „Vier transsylvanische Tänze“ (1944) basieren zwar auf ungarischen Volksliedern, lösen sich aber davon und finden eine eigene Sprache.
Max RegersLyrisches Andante“ wird vom Kammerorchester sanft ausgebreitet. Ein Traum, der zeigt, dass das Ensemble eines der profiliertesten in Deutschland ist und dass in der Bibliothek ein Orchester immer noch die Beste aller Besetzungen ist. Weiterlesen

Neue Bahnen in Timmel

Matthias Kirschnereit machte den Auftakt beim Gezeitenkonzert in Timmel, Foto: Karlheinz Krämer

Matthias Kirschnereit machte den Auftakt beim Gezeitenkonzert in Timmel, Foto: Karlheinz Krämer

Am Freitag fand in der Kirche Timmel das zweite Konzert des Festivals „Neue Bahnen“ in den Gezeitenkonzerten statt. Mehr als die Hälfte aller Veranstaltungen sind nun schon vorbei! Und wie immer ausverkauft! Das Wetter war endlich mal wieder etwas wärmer, was man auch gleich an der Kleidung erkennen konnte: viel mehr Frauen trugen Röcke und Kleider.

 

Gleich als Erstes ging der Landschaftspräsident Rico Mecklenburg auf das Motto ein, welches Matthias Kirschnereit dann noch weiter erläuterte: der Komponist Johannes Brahms und seine „Neuen Bahnen“ in der Musik, die er laut Schumann einschlug. Weiterlesen

Das singende Cello in Wittmund

Daniel Müller-Schott und Matthias Kirschnereit in der Nicolaikirche Wittmund

Warten auf den Einlass zum Gezeitenkonzert vor der Kirche Wittmund, Foto: Karlheinz Krämer

Warten auf den Einlass zum Gezeitenkonzert vor der Kirche Wittmund, Foto: Karlheinz Krämer

Man kommt sich zwar ein wenig blöd vor, wenn man von seinen eigenen Konzerten nur schwärmen kann, aber was soll ich sagen? Auch der Duo-Abend von Daniel Müller-Schott und Matthias Kirschnereit war nun einmal ein grandioses Erlebnis. Entgegen anders lautenden Gerüchten, kennen die beiden einander noch gar nicht so lange. Erst im vergangenen Jahr haben sie sich bei einem gemeinsamen Konzert kennengelernt.

In der Kirche zu Wittmund stand bei diesem Gezeitenkonzert zuerst Robert Schumanns Adagio und Allegro für Violoncello und Klavier in As-Dur op. 70 auf dem Programm. Ein kurzes Stück, nur neun Minuten lang, aber das hatte es schon gleich in sich. Nach den ersten Takten war man sofort in der Musik abgetaucht. Langsam, mit innigem Ausdruck begann das Cello zu singen, das Klavier später einsetzend blieb dezent im Hintergrund. Weiterlesen

Gezeiten-TV: TONALiA und Gezeitenkonzerte

Pilotprojekte in Ostfriesland durch Kooperation TONALi & Gezeitenkonzerte

Hier im Gezeitenblog haben wir ja schon öfter über unsere neue Zusammenarbeit mit dem TONALi-Wettbewerb aus Hamburg berichtet. Bei Gezeiten-TV lassen wir Amadeus Templeton, einer der beiden Gründer von TONALi, und Matthias Kirschnereit, künstlerischer Leiter der Gezeitenkonzerte, zu Wort kommen. Sie wissen, wie man das Feuer bei jungen Menschen für klassische Musik entfacht. Das A hinter TONALi steht in diesem Fall für die Kooperationen außerhalb Hamburgs, wo das Festival in Ostfriesland übrigens Prototyp ist. Unsere Schülermanager sind gerade fleißig dabei, ihre Konzerte zu planen. Unterstützt wird das Projekt TONALiA von der PwC-Stiftung.

Neue Bahnen allerorten

Vorstand Freundeskreis der Gezeitenkonzerte e. V.

Vorstand Freundeskreis der Gezeitenkonzerte e. V.

Gestern Abend war die erste Mitgliederversammlung des Freundeskreises der Gezeitenkonzerte e. V. mit dem neuen Vorstand. Mehr als 90 „Freunde“ und Gäste hatten sich im Hotel am Schloss eingefunden, um den Regularien und Bekanntmachungen der 1. Vorsitzenden, Beate Friemann, zuzuhören. Von unserem Kernteam der Gezeitenkonzerte sind mehr als die Hälfte gleichzeitig Mitglied der „Freunde“. Und ich muss sagen, es ist ein angenehmes Gefühl, sich auch außerhalb des Festivals in diesem Kreis zusammen zu finden. Weiterlesen

Gezeiten-TV Interview mit Sharon Kam

Und noch einen weiteren Beitrag von Gezeiten-TV haben wir Ihnen im Sommer hier versehentlich vorenthalten. Die fantastische Klarinettistin Sharon Kam war im Juli zum dritten Mal in Folge (immer in verschiedenen Besetzungen) bei den Gezeitenkonzerten in Ostfriesland (bzw. auf der ostfriesischen Halbinsel) zu Gast. Mit Gezeiten-TV spricht sie über ihr Zusammenspiel mit Johannes Peitz (ebenfalls Klarinette und Bassetthorn) und mit der jungen Gipfelstürmerin Danae Dörken am Klavier in der Kirche zu Bockhorn und ihre Begeisterung für die Gezeitenkonzerte und die Region Ostfriesland. Danae, Studentin von Lars Vogt, hat im Sommer übrigens gleich bei zwei Gezeitenkonzerten in Timmel und Bockhorn mitgewirkt, in Timmel zusammen mit ihrer Schwester Kiveli sowie Aaron Pilsan und Jamie Bergin.

Die letzten Tage

Teil I – Die Flamme des Festivals

v.l.n.r.: Dirk Lübben (organisatorischer Leiter, Ostfriesische Landschaft), Prof. Matthias Kirschnereit (künstlerischer Leiter Gezeitenkonzerte), Helmut Collmann (Landschaftspräsident) und Dr. Rolf Bärenfänger (Landschaftsdirektor)

v.l.n.r.: Dirk Lübben (organisatorischer Leiter, Ostfriesische Landschaft), Prof. Matthias Kirschnereit (künstlerischer Leiter Gezeitenkonzerte), Helmut Collmann (Landschaftspräsident) und Dr. Rolf Bärenfänger (Landschaftsdirektor)

Nach vier intensiven Konzerttagen, die selten vor halb eins nachts endeten, einer entspannten zweistündigen Pressekonferenz am Montagvormittag, sowie Mittagessen und Picknick mit dem Gezeiten-Team, können wir jetzt endlich ein bisschen zurückblicken und aufarbeiten. Offen sind zum Beispiel noch die Berichte der Gezeitenkonzerte in Dunum und Leer, die wir gerne im Blog verewigen möchten. Überhaupt freuen Wibke und ich uns, dass der Gezeitenblog in diesem Jahr wieder gut angenommen wurde. Klickzahlen sind und dürfen kein Maßstab für Qualität sein, aber ein bisschen stolz sind wir schon, dass der Blog bis zu 403 mal am Tag aufgerufen wurde (knapp 10.000 Aufrufe während des Festivalzeitraums). Es ist eine schöne Plattform, um die vielen Konzerte und Geschichten hinter der Bühne schreibend zu begleiten. Und wie überall, hat man dabei kreative und weniger inspirierte Tage, weil zum Beispiel vormittags schnell ein Text produziert werden musste und nachmittags schon die Fahrt zum nächsten Konzert los ging. So ist dieser Blog während des Festivals eine wunderbare Spielwiese für feuilletonistische Kleinformate und ein Ventil, um die eigene Begeisterung über die Musik, die Künstler und die Atmosphäre in sprachliche Form zu gießen. Auch wenn wir hier natürlich nicht die eigenen Veranstaltungen verreißen würden (dafür gibt es die unabhängige Presse), sollte doch ein Maß an Selbstkritik und Ehrlichkeit gewährt werden. Wenn ich an das kontroverse Eröffnungskonzert denke, haben wir das auch eingehalten.

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